Psychotherapie Praxis Dr. Luckey
Psychotherapie ● Praxis Dr. Luckey
Psychotherapie in Dortmund – Hilfe bei Ängsten, Depressionen und schweren Belastungen
Wenn Sie sich durch unterschiedliche Symptome zunehmend beeinträchtigt fühlen und Ihre Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichen, suchen wir gemeinsam nach Entlastung und Lösungen.

Entlastung beginnt
mit Verständnis
Meine Praxis bietet Ihnen einen verlässlichen Raum, in dem Sie so sein können, wie Sie sind – ohne Erwartungen erfüllen zu müssen.

Entlastung Zuversicht
Entlastung ● Zuversicht
Psychotherapie
– wenn Sie nicht mehr weiterwissen
Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit unterschiedlich vielen und großen Herausforderungen bzw. Problemen konfrontiert: Die Scheidung der Eltern, Todesfälle im näheren Umfeld, Erfahrungen von emotionaler Vernachlässigung, körperliche Erkrankungen, Missbrauchs- und Misshandlungserfahrungen, räumliche Veränderungen, Unfälle, Arbeitslosigkeit, finanzielle Schwierigkeiten, berufliche Belastungen, Beziehungskonflikte und -abbrüche oder familiäre Konflikte. Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen.
In vielen Fällen gelingt es, diese Krisen selbstständig und mit Hilfe nahestehender Personen in gesunder Weise zu bewältigen. Es besteht sogar die Chance, an den Herausforderungen zu wachsen.
In anderen Fällen übersteigen die Probleme die eigenen Selbstheilungskräfte so sehr, dass daraus psychische und psychosomatische Symptome entstehen. Das oft daraus resultierende psychische, manchmal auch körperliche Leid beeinträchtigt Sie zunehmend in Ihrem Alltag. Kurzfristig hilfreiche Bewältigungs- bzw. Lösungsstrategien, die möglicherweise in früheren Lebensabschnitten gelernt und erfolgreich angewendet wurden (z. B. Vermeidungsverhalten oder Ablenkung), werden einseitig eingesetzt und verschlimmern die Lage langfristig vielleicht sogar. In solchen Fällen kann eine psychologische Psychotherapie angezeigt sein.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie feststecken, dass das psychische Leid Sie zunehmend beeinträchtigt oder dass Sie alleine keinen Ausweg finden – dann kann professionelle Unterstützung der nächste sinnvolle Schritt sein.
Respekt Sorgfalt
Respekt ● Sorgfalt
Für wen ist die Psychotherapie geeignet?
Ich arbeite mit Erwachsenen – in der Psychotherapie ebenso wie in Beratung & Coaching.
Meine Praxis ist ein Ort, der für alle offen ist: unabhängig von Alter, kultureller oder sozialer Herkunft, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder Glaube/Religion. Ich begegne jedem Menschen mit demselben Respekt und derselben professionellen Sorgfalt – und gestalte die Zusammenarbeit so, dass sie zu Ihnen passt.


Verstehen Verändern
Verstehen ● Verändern
Welche Themen behandelt werden
Mein Psychotherapie-Angebot richtet sich an Menschen, die unter folgenden Problemen leiden:
- Angststörungen wie Phobien, soziale Ängste, Panikstörungen und generalisierte Ängste
- Beziehungsprobleme oder -abbrüche
- Bipolare affektive Störungen
- Burnout-Syndrom (Erschöpfungssyndrom)
- Chronischer Stress
- Depressionen
- Essstörungen wie Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
- Impulskontrollstörungen wie Kleptomanie und Trichotillomanie
- Komplizierte Trauerreaktionen
- Lebens- bzw. Entwicklungskrisen
- Persönlichkeitsstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Psychische Belastungen resultierend aus anhaltenden negativen Kindheits- und Jugenderfahrungen wie emotionaler Vernachlässigung, Misshandlungen oder Missbrauch
- Psychische Belastungen resultierend aus körperlichen Erkrankungen
- Psychosomatische Störungen wie Migräne, Tinnitus, Reizdarmsyndrom, Neurodermitis, psychogenes Asthma, Globusgefühl usw.
- Reaktionen auf schwere Belastungen wie akute Belastungsstörungen und Anpassungsstörungen
- Schizophrene Erkrankungen
- Schlafstörungen wie Einschlaf- und Durchschlafstörungen
- Schmerzstörungen
- Schwierigkeiten im Umgang mit intensiven Gefühlen wie z. B. Wut, Ärger, Eifersucht etc.
- Selbstwertprobleme
- Sexuelle Störungen
- Somatoforme Störungen wie Hypochondrie und Somatisierungsstörungen
- Suizidalität
- Zwangsstörungen
Sie benötigen keine formale Diagnose oder Überweisung, um sich zu melden. Wenn Sie das Gefühl haben, dass „etwas nicht stimmt“ oder Sie nicht mehr weiterwissen, ist das Grund genug für ein erstes Gespräch – in Präsenz oder online (per Video).
Klarheit Entwickeln
Klarheit ● Entwickeln
Was ist das Ziel der Psychotherapie?
Das übergeordnete Ziel der Psychotherapie ist, Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Das bedeutet nicht, dass das Leben danach frei von Schwierigkeiten ist – sondern dass Sie in der Lage sind, mit den Herausforderungen des Lebens flexibler, gesünder und selbstwirksamer umzugehen.
Konkret bedeutet das: Beschwerden wie Ängste, depressive Phasen, Zwänge oder Erschöpfung sollen spürbar abnehmen – und zwar nicht durch Unterdrückung, sondern auf der Grundlage eines wachsenden Verständnisses ihrer Ursachen durch Veränderungen im Denken, Fühlen, Empfinden und Handeln. Kurzfristig hilfreiche, langfristig aber hinderliche Strategien – wie Vermeidung, sozialer Rückzug oder Ablenkung – werden erkannt und schrittweise durch flexiblere Alternativen ergänzt oder ersetzt. Belastende Erlebnisse aus der Vergangenheit, die heute noch nachwirken, können verarbeitet werden – sodass sie nicht länger die Gegenwart bestimmen.
Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei immer eines im Mittelpunkt: Ihre eigenen Ressourcen und Selbstheilungskräfte wiederzuentdecken und zu stärken. Psychotherapie ist eine Begleitung bei Veränderungen, die letztlich aus Ihnen selbst heraus entstehen.
Das Ziel ist ein therapeutischer Prozess, der sich am Ende selbst überflüssig macht – weil Sie in der Lage sind, zukünftige Herausforderungen aus eigener Kraft zu bewältigen.
Schritt für Schritt Zum Ziel
Schritt für Schritt ● Zum Ziel
So läuft eine Psychotherapie ab
1. Erstgespräch & Probatorik
Wir lernen uns kennen, klären Ihr Anliegen und erfassen Ihre aktuelle Situation. Wir vertiefen unser Verständnis für belastende Muster und entwickeln gemeinsam Ziele
sowie einen passenden Therapieplan. Eine erste Diagnose wird gestellt und Formalien werden geklärt.
2. Psychotherapieverlauf
Wir stimmen die Therapie individuell und dynamisch auf Ihre Bedürfnisse, Ihr Tempo und Ihre Ziele ab. Je nach Anliegen kann es beispielsweise um die Bewältigung aktueller Belastungen, die Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern oder die Verarbeitung belastender Erfahrungen gehen. Sie gestalten den therapeutischen Prozess aktiv mit.
3. Rückfallprophylaxe & Abschluss
Gemeinsam bereiten wir den Therapieabschluss vor. Wir reflektieren das Erreichte, sichern wichtige Fortschritte und erarbeiten Strategien für den Umgang mit zukünftigen Herausforderungen. Ziel ist es, dass Sie das Erarbeitete nachhaltig in Ihren Alltag übertragen und zunehmend selbstständig nutzen können.
Manchmal beginnt Veränderung mit einem Gespräch
Erfahrung in Jahren
Sitzungen
Auf Augenhöhe
Auf ● Augenhöhe
Was Sie in der Therapie
erwarten dürfen
Meine Praxis soll Ihnen einen verlässlichen Raum bieten, in dem Sie so sein können, wie Sie sind – ohne Erwartungen erfüllen zu müssen.
Entsprechend wichtig ist es, Ihnen einen geschützten, vertraulichen Rahmen anzubieten, in dem das, was Sie mitbringen, ernst genommen wird. Keine Bewertung, kein vorschnelles Einordnen, keine Erwartungen, kein Druck. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe – in der Sie nicht als Patient:in behandelt werden, die „repariert” werden soll, sondern als Mensch, der auf dem eigenen Weg begleitet wird.
Im Sinne der Transparenz wissen Sie zu jedem Zeitpunkt, woran wir arbeiten und warum. Der Prozess orientiert sich an Ihrer Situation, Ihrem Tempo und Ihren Zielen – methodisch fundiert, aber individuell gestaltet. Ihre Stärken und Ressourcen sind dabei genauso wichtig wie das, was Sie belastet.
Ich möchte Ihnen mit größtmöglicher Empathie und Echtheit begegnen, sodass Sie sich in Ihren Bedürfnissen, Wünschen, Zielen und Belastungen wirklich wahrgenommen und verstanden fühlen. Dabei gilt es für mich, kontinuierlich präsent zu bleiben – nicht nur in einzelnen Momenten, sondern über den gesamten Verlauf unserer Zusammenarbeit hinweg.
Letztlich spielt Ehrlichkeit eine wichtige Rolle – auch wenn es unbequem wird. Veränderung braucht manchmal den Mut, sich Dingen zu stellen, die man lieber meiden würde. Ich begleite und stütze Sie dabei so gut ich kann – ohne Ihnen das so wichtige Gehen der einzelnen Schritte abzunehmen.


Integrativ Individuell
Integrativ ● Individuell
Wie wird therapeutisch gearbeitet?
Die Grundlage meiner Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – eines der am besten erforschten und von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannten Psychotherapieverfahren.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gedanken, Gefühle, körperliche Empfindungen und Verhalten zusammenhängen – und wie sich Muster, die einmal eine sinnvolle Funktion hatten, heute aber einengen, gemeinsam verstehen und verändern lassen.
Darin spiegelt sich eine Grundhaltung, die meine Arbeit prägt, wider: Symptome und problematische Verhaltensweisen sind nie „sinnlos.“ Sie sind oft Lösungsversuche – Reaktionen auf Belastungen, die irgendwann funktioniert haben und nun selber zum „Problem“ werden. Dieses Verständnis verändert die Perspektive: weg von dem, was „falsch” ist, hin zu dem, was ein Symptom über einen Menschen und seine Geschichte erzählt.
Ergänzend integriere ich – je nach Individualität, Situation und Bedarf – Elemente aus der Schematherapie, der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), der emotionsfokussierten Therapie, der Ego-State-Therapie, der hypnosystemischen Therapie nach Gunther Schmidt sowie EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Welcher Ansatz wann sinnvoll ist, ergibt sich im gemeinsamen Prozess – nicht aus einem Schema.
Ich verstehe mich in dem Therapieprozess als Begleiter auf Augenhöhe – jemand, der einen professionellen Rahmen schafft, Orientierung gibt und Methoden zur Verfügung stellt. Alles Weitere entsteht im Dialog, im Miteinander.
Was dabei nie aus dem Blick gerät, sind Ihre Ressourcen – das, was Sie trägt, was Sie bisher durch schwierige Phasen gebracht hat, was in Ihnen steckt, auch wenn es im Moment nicht greifbar ist.
Psychotherapie bedeutet für mich nicht, etwas an Ihnen zu korrigieren – sondern gemeinsam freizulegen, was bereits vorhanden ist.
Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe macht eine gute Behandlung sich selbst irgendwann überflüssig – weil Sie das, was Sie gebraucht haben, in sich selbst gefunden haben.
KlarheitOrientierung
Klarheit ● Orientierung
Allgemeine Fragen
Was ist Psychotherapie?
Dazu schreibt die Kassenärztliche Bundesvereinigung:
Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken. Psychische Erkrankungen können das Erleben, das Verhalten sowie das geistige und körperliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen und mit Leid, Angst, Verunsicherung und Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen. Eine Psychotherapie ist dann ratsam, wenn psychische Probleme zu Krankheitserscheinungen führen und die alltäglichen Anforderungen des Lebens nicht mehr bewältigt werden können.
Kann die Psychotherapie auch online stattfinden?
Ja, Sie können die Sitzungen auch gerne online, also per Video in Anspruch nehmen.
Dank eines von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zertifizierten und datenschutzkonformen Anbieters können die Sitzungen sicher und unkompliziert per Video stattfinden.
Dazu schicke ich Ihnen jeweils kurz vor Sitzungsbeginn einen Link, der zur vereinbarten Zeit aktiviert wird. Eine zusätzliche App oder Anwendung muss dazu nicht installiert werden. Es ist lediglich wichtig, dass Sie eine stabile Internetverbindung haben und in Ruhe sprechen können.
Ist Online-Psychotherapie wirksam?
Ja, mittlerweile konnte die Wirksamkeit von Online-Psychotherapie in vielen qualitativ hochwertigen Studien nachgewiesen werden. Wenn Sie genauere Informationen haben möchten, sprechen Sie mich gerne an!
Was ist der Unterschied zwischen Psychiater:in, Psycholog:in und Psychotherapeut:in?
- Psychiater:innen sind Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie. In erster Linie stellen sie Diagnosen und verschreiben Medikamente.
- Psycholog:innen haben Psychologie (Diplom oder Master) studiert, sind aber ohne zusätzliche Ausbildung nicht zur Psychotherapie berechtigt. Sie arbeiten z. B. in Beratungsstellen, der Forschung oder im Coaching.
- Psychologische Psychotherapeut:innen haben Psychologie studiert und anschließend eine mehrjährige, staatlich anerkannte Ausbildung in einem Psychotherapieverfahren absolviert. Sie sind approbiert und dürfen eigenverantwortlich diagnostizieren und therapieren – Medikamente verschreiben sie nicht.
- Ärztliche Psychotherapeut:innen sind Ärzt:innen mit einer zusätzlichen psychotherapeutischen Ausbildung.
Ich bin approbierter Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkunde in Verhaltenstherapie.
KlarheitOrientierung
Klarheit ● Orientierung
Erste Schritte und Terminvereinbarung
Wie vereinbare ich einen Termin?
Sie können mich telefonisch im Rahmen meiner telefonischen Erreichbarkeit montags zwischen 8:20 Uhr und 10 Uhr erreichen (0231 / 79 91 44 66). Falls ich in dieser Zeit nicht erreichbar sein sollte, können Sie mir gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Außerdem können Sie mich gerne per E-Mail kontaktieren (kontakt@praxis-luckey.de). Bitte geben Sie bei Ihrer Nachricht an, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind oder die Kosten als Selbstzahler:in tragen. Bei freien Behandlungsplätzen oder der Möglichkeit, Ihnen einen Erstgesprächstermin anzubieten, melde ich mich bei Ihnen zurück.
Die Termine können in Präsenz oder online (per Video) stattfinden.
Brauche ich eine Überweisung?
Nein. Sie können sich direkt an mich wenden, ohne vorher eine haus- oder fachärztliche Praxis aufgesucht zu haben. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, bringen Sie zum ersten Termin bitte Ihre Krankenversicherungskarte mit.
Was ist die psychotherapeutische Sprechstunde?
Die psychotherapeutische Sprechstunde ist seit 2017 gesetzlich vorgeschrieben und der erste formale Schritt vor jeder regulären Psychotherapie. In ein bis maximal drei Terminen à 50 Minuten wird gemeinsam geprüft, ob ein Behandlungsbedarf besteht, welche Hilfe geeignet sein könnte und ob ich der „passende“ Ansprechpartner für Sie bin.
Was sind probatorische Sitzungen?
Die probatorischen Sitzungen (zwei bis vier Termine) schließen sich an die Sprechstunde(n) an. In dieser Phase geht es darum, sich besser kennenzulernen, ein tiefer gehendes Verständnis für Ihr Anliegen zu entwickeln und daraus erste Behandlungsziele abzuleiten. Erst nachdem eine gemeinsame Entscheidung für eine mögliche Psychotherapie getroffen wurde, wird – bei Bedarf – ein Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse gestellt.
KlarheitOrientierung
Klarheit ● Orientierung
Ablauf und Therapieprozess
Wie läuft eine psychotherapeutische Sitzung ab?
Eine psychotherapeutische Sitzung dauert 50 Minuten und findet in der Regel wöchentlich oder 14-tägig entweder in Präsenz oder online (per Video) statt. Es gibt kein starres Programm – Sie bestimmen, was im Vordergrund steht. Ich begleite Sie mit Fragen, Beobachtungen und konkreten Methoden, die wir gemeinsam erarbeiten. Manchmal gibt es kleine Aufgaben oder Experimente für die Zeit zwischen den Sitzungen – keine Pflicht, aber eine hilfreiche Möglichkeit, Veränderungen im Alltag auszuprobieren und zu verfestigen.
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Das hängt von der Art und Schwere der Symptomatik und Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Im Kassensystem sind folgende Kontingente vorgesehen:
- Kurzzeittherapie (KZT): bis zu 24 Stunden
- Langzeittherapie (LZT): bis zu 60 Stunden, bei Bedarf verlängerbar auf 80 Stunden
- Rezidivprophylaxe: einzelne Auffrischungssitzungen nach Therapieende möglich.
Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?
Bitte sagen Sie Termine so früh wie möglich ab – idealerweise mindestens 48 Werktagsstunden vorher. Kurzfristig abgesagte oder versäumte Sitzungen können von der Krankenkasse nicht vergütet werden. Üblicherweise wird für solche Situationen ein Ausfallhonorar vertraglich vereinbart. Für Einzelheiten sprechen Sie mich bitte an.
Kann ich die Therapie jederzeit beenden?
Ja. Psychotherapie ist vollständig freiwillig und kann jederzeit beendet werden. Ich würde mir jedoch wünschen, eine solche Entscheidung gemeinsam zu besprechen, um einen guten Abschluss zu gestalten und mögliche Alternativen zu klären.
KlarheitOrientierung
Klarheit ● Orientierung
Psychotherapieverfahren
und -methoden
Welche psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erkennt aktuell vier sogenannte Richtlinienverfahren an, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Zu den vier Verfahren schreibt die Kassenärztliche Bundesvereinigung:
Analytische Psychotherapie
Die Analytische Psychotherapie nimmt an, dass Krankheitssymptome durch konflikthafte unbewusste Verarbeitung von frühen oder später im Leben erworbenen Lebens- und Beziehungserfahrungen verursacht und aufrechterhalten werden. In der therapeutischen Beziehung zwischen Patient:innen und Therapeut:in spielt das Erkennen und Bewusstmachen von verdrängten Gefühlen, Erinnerungen und Beziehungsmustern, die gegenwärtig Krankheitssymptome verursachen, eine zentrale Rolle. Dadurch kann in der Gegenwart zunächst unverständlich erscheinendes Fühlen und Handeln in der therapeutischen Beziehungsarbeit verstanden und verändert werden.
Systemische Therapie
Die Systemische Therapie versteht psychische Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Beziehungen. Neben der Sicht auf Belastendes stehen die Nutzung eigener Kompetenzen und Fähigkeiten der Patient:innen bzw. ihres Umfeldes im Mittelpunkt. Die Therapie orientiert sich an den Aufträgen und Anliegen der Patient:innen. Ziel ist es, symptomfördernde Verhaltensweisen, Interaktionsmuster und Bewertungen umwandeln zu helfen und neue, gesundheitsfördernde Lösungsansätze zu entwickeln. In die Therapie können Lebenspartner:innen oder andere wichtige Bezugspersonen einbezogen werden. Die Systemische Therapie im Mehrpersonensetting, die dann beispielsweise gemeinsam mit der Kernfamilie oder der erweiterten Familie stattfindet, nutzt die Angehörigen als Ressource für die Behandlung und die Veränderung von bedeutsamen Beziehungen und Interaktionen.
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sieht Krankheitssymptome als Folge von aktuellen Konflikten in Beziehungen oder von nicht bewältigten Beziehungserfahrungen und Konflikten aus früheren Lebensphasen. Diese Konflikte und Erfahrungen können das spätere Leben bestimmen und psychische Erkrankungen zur Folge haben. Ziel der Behandlung ist es, die zugrundeliegenden unbewussten Motive und Konflikte der aktuellen Symptome zu erkennen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Patient:innen werden in der Psychotherapie dabei unterstützt, durch Einsichten in die Zusammenhänge und Ursachen der aktuellen Symptome Veränderungen im Erleben oder Verhalten zu erreichen.
Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nichtbewussten Lernprozessen sind. Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit der/dem Patient:in erarbeitet, welche Bedingungen ihrer Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation zur Entstehung und Aufrechterhaltung der psychischen Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam die Therapieziele und der Behandlungsplan festgelegt. In der Verhaltenstherapie wird die/der Patient:in zur aktiven Veränderung ihres/seines Handelns, Denkens und Fühlens motiviert und angeleitet.. Dabei werden die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten herausgearbeitet und für den Veränderungsprozess nutzbar gemacht.
Welche Therapieform wird in Ihrer Praxis angeboten?
Die Grundlage meiner psychotherapeutische Arbeit bietet die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Sie ist das Richtlinienverfahren, in dem ich ausgebildet bin.
Welche Methode nutzen Sie in Ihrer Praxis?
Ich mache Ihnen ein grundsätzlich evidenzbasiertes, integratives Behandlungsangebot.
Die Basis meiner praktischen Tätigkeit stellen Methoden dar, die aus der Verhaltenstherapie abgeleitet sind. Dazu zählen kognitive Umstrukturierung, sokratischer Dialog, Verhaltensexperimente, soziales Kompetenztraining, Entspannungsverfahren, Expositionsverfahren, Verhaltensaktivierung, Problemlösetraining und zahlreiche weitere Verfahren.
Aufbauend auf dieser Grundlage setze ich schematherapeutische Elemente, Methoden der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sowie der Emotionsfokussierten Therapie ein. Ebenso kommen achtsamkeitsbasierte Methoden (MBSR/MBCT) sowie Elemente der hypnosystemischen Therapie nach Gunther Schmidt zum Einsatz. Sehr gerne setze ich auch EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) bei Bedarf ein.
Grundsätzlich leitet sich die Wahl der Behandlungsmethoden immer aus dem konkreten Bedarf sowie Ihrer Individualität ab. Da ich Psychotherapie als sehr dynamischen, aktiven und lösungsorientierten Prozess verstehe, werden Entscheidungen über den Einsatz spezifischer Methoden oft erst gemeinsam im Laufe der Therapie getroffen.
KlarheitOrientierung
Klarheit ● Orientierung
Kosten und Abrechnung
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für eine ambulante Psychotherapie?
Wenn Sie gesetzlich versichert sind, werden die Kosten in der Regel vollständig von der Krankenkasse getragen.
Bei einer privaten Krankenversicherung oder Beihilfeberechtigung werden die Kosten üblicherweise ebenfalls vollständig erstattet. In wenigen Fällen ist eine Zuzahlung notwendig. Für weitere Informationen kontaktieren Sie am Besten Ihre Krankenversicherung oder schauen in Ihre Vertragsunterlagen. Ich rechne nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) ab.
Als Selbstzahler:in können Sie die Kosten auch selber tragen. In diesem Fall rechne ich ebenfalls nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) ab.
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Klarheit ● Orientierung
Vertraulichkeit und
rechtliche Fragen
Unterliegt die Psychotherapie der Schweigepflicht?
Ja, uneingeschränkt. Alles, was Sie mir anvertrauen, unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht (§ 203 StGB). Ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung werden keinerlei Informationen an Dritte weitergegeben – auch nicht an Angehörige, Arbeitgeber:innen oder Ärzt:innen. Ausnahmen bestehen nur bei akuter, konkreter Gefahr für Leib und Leben.
Erfährt mein/meine Arbeitgeber:in von meiner Psychotherapie?
Nein. Ihr/Ihre Arbeitgeber:in hat keinerlei Anspruch auf Auskunft über eine psychotherapeutische Behandlung. Lediglich eine verschlüsselte Diagnose (ICD-10-Code) wird zur Abrechnung an die Krankenkasse übermittelt – wie bei jedem anderen Ärzt:innenbesuch auch. Möchten Sie das vermeiden, ist eine Selbstzahler:innen-Abrechnung möglich.
Werden meine Daten weitergegeben?
Nein – außer in dem gesetzlich geregelten Umfang (Abrechnung mit der Krankenkasse). Alle weiteren Daten verbleiben in der Praxis und werden nicht ohne Ihre Zustimmung weitergegeben. Ihre Akte wird nach gesetzlichen Vorgaben sicher aufbewahrt und nach Ablauf der Aufbewahrungspflicht vernichtet.
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Klarheit ● Orientierung
Akute Krisen
und Notfälle
Was passiert, wenn ich mich in einer akuten, möglicherweise suizidalen Krise befinde?
Meine psychotherapeutische Praxis ist keine psychiatrische Notaufnahme und kann keine sofortige Krisenversorgung gewährleisten. In einer akuten psychischen Notlage bzw. suizidalen Krise wenden Sie sich bitte an:
- Notruf: 112
- Psychiatrische Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses (ohne Voranmeldung möglich). In Dortmund sind das je nach Anschrift die LWL-Klinik Aplerbeck, das Marien Hospital Hombruch oder die Knappschaft Kliniken Lütgendortmund.
- Krisentelefon Ihrer Region (über Ihre Krankenkasse oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 erfragen)
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr erreichbar, anonym)
Wenn Sie sich in meiner laufenden Behandlung befinden und sich eine Krise ankündigt, sprechen Sie mich bitte frühzeitig an – gemeinsam erstellen wir einen Krisenplan.
Wo bekomme ich schnelle Hilfe, wenn gerade kein Therapieplatz verfügbar ist?
- Psychiatrische Institutsambulanz (PIA): Anlaufstellen an psychiatrischen Kliniken Ihrer Region, die möglicherweise auch ohne langen Vorlauf Erstgespräche anbieten.
- Beratungsstellen: Psychosoziale Beratungsstellen (z. B. Caritas, Diakonie, AWO) bieten oft kurzfristig Termine an. Auf der Seite www.dajeb.de können Sie sich einen Überblick verschaffen. Eventuell können Sie in dem Zusammenhang auch nach Onlineberatung fragen.
- Hausärztliche Praxis: Eine gute erste Anlaufstelle, die stabilisierende Maßnahmen einleiten und weiterverweisen kann.
- Terminservicestelle 116 117: Vermittelt innerhalb von vier Wochen einen psychotherapeutischen Sprechstundentermin.
Psychotherapie Praxis Dr. Luckey
Psychotherapie ● Praxis Dr. Luckey
Der erste Schritt
Es kostet häufig Überwindung, sich Unterstützung zu suchen. Sie müssen Ihr Anliegen dabei noch nicht vollständig erklären oder einer Diagnose zuordnen können.
In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam klären, was Sie aktuell belastet, welche Unterstützung Sie benötigen und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Nehmen Sie Ihre Belastungen und Bedürfnisse ernst. Sie müssen schwierige Situationen nicht allein bewältigen.
Sollte ich Ihnen aktuell keinen Therapieplatz anbieten können, lassen Sie sich bitte nicht entmutigen und suchen Sie auch an anderer Stelle nach Unterstützung.
